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THEATER
Scholem Alejchem: »Die erste jüdische Republik«
Georg Stephan & Yannik Böhmer


Man stelle sich vor … 13 Menschen… zufällig 13 Juden… stranden auf einer einsamen Insel – der Ausgangspunkt für Abenteuer, Zank und eine Komödie, die es in sich hat!
Scholem Alejchem (1859–1916)
, einer der wichtigsten Autoren jiddischer Sprache, zählt zu den größten jiddischen Humoristen. Zu Lebzeiten weltbekannt und von Jüdinnen und Juden als Volksheld verehrt, ist er heute in Deutschland fast vergessen. Zum 100. Todestag des Volksschriftstellers im Mai 2016 erinnerten Georg Stephan und Yannik Böhmer seiner mit der Premiere ihrer Bühnenbearbeitung von »Die erste jüdische Republik«. Das komödiantische Solo ist seitdem mehrfach aufgeführt worden und kehrt zum 101.Todestag Alejchems im Rahmen des Kulturprogramms der JVHS im Mai nach Berlin zurück.



GEORG STEPHAN geboren 1984, hat Schauspiel an der staatlichen Hochschulefür Musik und Theater in München studiert. Es folgten Engagements an mehreren StadtundLandestheatern, zuletzt am DeutschenSchauspielhaus in Hamburg.
YANNIK BÖHMER
geboren 1992, studiert Theaterregie an der Züricher Hochschuleder Künste. Seit 2013 ist er Regieassistentam Deutschen Theater Berlin, wo er mitnamenhaften Regisseuren zusammen arbeitet und erste Erfahrungen als Regisseur sammelt. Gefördert durch den Theater Aufbau Kreuzberg e.V.

So 21. Mai 2017 | 19 Uhr
TAK Theater im Aufbauhaus
Prinzenstraße 85F | 10969 Berlin
Karten (10,-/6,-): www.tak-berlin.de
Abendkasse u. T (030) 34 39 12 91

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Film & Gespräch
»Be An Upstander« – »Sei ein Aufrechter«
The Fred Heyman Story


Fred Heyman berichtet in dem 30-minütigen englischsprachigen Film Howard Goldbergs, wie er während der Schoa zusammen mit seinem jüdischen  Vater und seiner nicht-jüdischen Mutter in Berlin aufwuchs. Er erzählt, wie Leute ihm zur Seite standen, wie sie ihm in dieser Zeit halfen. Er verbindet einen Bericht mit der Botschaft, ein »Aufrechter « zu sein, denn seine Geschichte ist eine Geschichte des Bösen, das geschieht, weil die Guten  abseits standen und es geschehen ließen. Der pensionierte Elektoingenieur, der heute in den USA lebt, ruft angesichts aktueller Ereignisse dazu auf,  sich dessen bewusst zu sein und aktiv zu werden. Zusammen mit dem Produzenten Howard Goldberg wird Fred Heyman bei der Vorführung zugegen sein und sich den Fragen des Publikums stellen.


FRED HEYMAN
, am 25. April 1929 als Manfred Heymann in Berlin geboren, überlebte hier mit seinen Eltern die gesamte Nazi-Zeit: Er sah die Synagoge Fasanenstraße brennen, sein Vater wurde 1943 im Rahmen der »Fabrikaktion« interniert und wieder frei gelassen. Nach einem Bombenangriff lebten sie versteckt, eine katholische Familie half ihnen zu überleben.





So 28. Mai 2017 | 11 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus | Kleiner Saal
Fasanenstraße 79–80 | 10623 Berlin | Eintritt frei

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

für das 1. Semester 2017 halten wir wieder ein abwechslungsreiches Programm für Sie bereit.
Im März zeigen wir – bevor er in die Kinos kommt – den Film »Paradies« von Andrei Konchalovsky, einem der wichtigsten Regisseure des heutigen Russlands.
»Bestehen und Vergehen – Auf jüdischen Spuren in der Bukowina« heißt die Ausstellung des Fotografen Michael Jänecke , die ebenfalls im März eröffnet wird.
Im Mai freuen wir uns auf das gemeinsame Konzert »Zwischen den Welten« der armenischen Pianistin Nare Karoyan und des israelischen Cellisten Ira Givol. Außerdem zeigen wir im Mai eine Kooperation mit dem »Theater im Aufbauhaus« am Moritzplatz: Das wundervollle Soloprogramm des Schauspielers Georg Stephan mit seinem Stück »Scholem Alejchem«.
Ein weiterer Höhepunkt ist ein Film und ein Zeitzeugengespräch mit dem  Schoaüberlebenden Fred Heyman alias Manfred Heymann, der die Nazizeit im Berliner Untergrund überlebte. Wir freuen uns besonders, dass Fred Heyman unserer Einladung gefolgt ist und Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen wird.
Im Juni unternehmen wir einen Stadtspaziergang mit dem Titel »Jüdisches Leben in der Kantstraße« mit der Historikerin Birgit Jochen, deren Buch über die Kantstraße im März erscheint.
Nach 1945 verließen 30 000 Juden Polen und kamen unter anderem auch nach Deutschland. Das Leben dieser Menschen stellen Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth im Juli in ihrem Buch »Als die Juden nach Deutschland flohen« vor.
Zu Ehren des jüdischen Sexualforschers Magnus Hirschfeld wird am 7. September der Grundstein für ein Denkmal im Tiergarten gelegt. Um die Leistungen dieses Pionieres der Sexualwissenschaft und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung zu würdigen, findet am selben Abend im Großen Saal der Oranienburger Straße ein prominent besetzter Vortrags- und Diskussionsabend statt, zu dem wir ebenfalls herzlich einladen.

Mit der Bitte, auch unser umfangreiches Kursprogramm zu beachten, hoffen wir, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Sie!


Ihre Sara Nachama                                                    Ihr Ilan Kiesling
Kulturdezernentin und stellvertretendes                       Leiter Kommunikation und kommissarischer Leiter
Mitglied des Vorstands der                                         der Jüdischen Volkshochschule Berlin
Jüdischen Gemeinde zu Berlin





 

 














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