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Buchvorstellung 
»Als die Juden nach Deutschland flohen«

Hans-Peter Föhrding & Heinz Verfürth

In Anwesenheit des einzigen noch lebenden Sohnes von Lea Waks


Wer weiß schon, dass nach dem Zweiten Weltkrieg 300 000 Juden nach Deutschland flohen und als Schoa-Überlebende in Lagern für »Displaced  Persons« unter dem Schutz der Alliierten ein neues Leben begannen? 1946/47 flüchteten, ausgelöst durch antisemitische Exzesse, osteuropäische Juden, besonders aus Polen, ausgerechnet ins Land der Täter. Die DPs kamen keineswegs, um hier auf Dauer zu bleiben, sondern glaubten sich nur auf der Durchreise nach Palästina… Der rote Faden des Buches ist das Schicksal der Lea Waks. In Lodz geboren, überlebte sie das dortige Ghetto. 1946 verließ sie Polen mit ihrer Familie panikartig. Zunächst lebte Lea im DP-Lager Ziegenhain in Hessen, dann mit ihrem Mann Aron und zwei Söhnen in verschiedenen Camps. Diese Lager wurden in Selbstverwaltung geführt, mit allen Elementen traditionellen osteuropäischen Judentums, Synagogen, Schulen, Theatern. Für die Familie Waks dauerte die Lagerzeit allerdings ein ganzes Jahrzehnt…

HANS-PETER FÖHRDING studierte  Pädagogik, Psychologie und Soziologie und war als Journalist in leitender Stellung u.a. bei der Leipziger Volkszeitung und der Mitteldeutschen Zeitung,  Redaktionsleiter der Jüdischen Allgemeinen.
DR. HEINZ VERFÜRTH studierte Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte und Soziologie.  Redakteur u.a. bei Spiegel und Handelsblatt. Seit den 1970ern beim Kölner Stadt-Anzeiger, u.a. als Leiter des Politikressorts; später Chefredakteur  der Mitteldeutschen Zeitung. 1973 Theodor-Wolff-Preis. Jetzt freier Journalist und Autor in Berlin.

Do 6. Juli 2017 | 19 Uhr
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße 79–80 |10623 Berlin
Kleiner Saal | Eintritt: 5,–

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