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Neu im Programm!  
1. Sechs kulturhistorische Sonntagspaziergänge
Auf den Spuren berühmter jüdischer Sprach- und Baukünstler Berlins

1871 wurde Berlin Reichshauptstadt. In den folgenden Jahrzehnten expandierte und entwickelte sich die Stadt in jeder Hinsicht. Auf unseren Spaziergängen besichtigen wir die Bauten jüdischer Baumeister und erfahren Neues über das Leben prominenter Berliner Juden. Wir besuchen Orte, an denen bedeutende Kunst- und Kulturereignisse geschahen und an denen jüdische Frauen und Männer nicht nur mitwirkten, sondern oft »Hauptrollen« spielten.

2.4.2017 | Eine Liebe in Berlin Mitte und Steglitz: Franz Kafka und Dora Diamant, jüdische Geschichte von Steglitz. 
Treffpunkt: 11 Uhr , S-Bhf. Oranienburger Straße, Bahnsteigmitte; Weiterfahrt mit S 1 bis Rathaus Steglitz. Dauer: 2 Stunden

23.4.2017 | »Die ganze Welt ist eine Bühne« Mitte: Jüdische Regisseure und Schauspieler an Berliner Sprechtheatern
Treffpunkt: 11 Uhr, U 6, U-Bhf. Friedrichstraße, Bahnsteigmitte

7.5.2017 | Eine Gartenstadt für arme Poeten Wilmersdorf: Die Künstlerkolonie am Ludwig-Barnay-Platz. Ernst Bloch, Manés Sperber, Wolfgang Leonhardt und zahlreiche andere prominente jüdische Anwohner.
Treffpunkt: 11 Uhr, U 3, U-Bhf. Rüdesheimer Platz, Bahnsteigmitte

21.5.2017 | »Die beiden Kurts« Schöneberg : Kurt Tucholsky und Kurt Hiller. Jüdische Literaten in Friedenau.
Treffpunkt: 11 Uhr, U 9, U-Bhf. Bundesplatz, Bahnsteigmitte

11.6.2017 | Die vergessene Villenkolonie
Am Kleinen Wannsee: Der vergessene Teil der Kolonie Alsen und ihre
prominenten jüdischen Baumeister und Bewohner. Treffpunkt: 11 Uhr, S 1 / S 7, S-Bhf. Wannsee, Bahnsteigmitte

25.6.2017 | »Stille Helden« Nikolassee: Über Julius Posener, den Retter der Berliner Landhausarchitektur und das Schicksal des Theologen Jochen Klepper und seiner jüdischen Familie.
Treffpunkt: 11 Uhr, S 1, S-Bhf. Nikolassee, Bahnsteigmitte

jeweils sonntags 11–12.30 Uhr
Kursgebühr 35,-. Eine Teilnahme ist nur nach der vorherigen Anmeldung möglich! Die Sonntagsspaziergänge können auch einzeln zum Preis von jeweils 8,- gebucht werden.

DOZENTIN: LUDMILA BUDICH, Studium der Kulturwissenschaften, Bibliothekswissenschaften an der Leningrader Universität, Ausbildung zu Fremdenführerin und Dolmetscherin in Leningrad. Seit 2015 staatlich geprüfte Stadtführerin und Reiseleiterin für Berlin und Potsdam (IHK Potsdam).

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

für das 1. Semester 2017 halten wir wieder ein abwechslungsreiches Programm für Sie bereit.
Im März zeigen wir – bevor er in die Kinos kommt – den Film »Paradies« von Andrei Konchalovsky, einem der wichtigsten Regisseure des heutigen Russlands.
»Bestehen und Vergehen – Auf jüdischen Spuren in der Bukowina« heißt die Ausstellung des Fotografen Michael Jänecke , die ebenfalls im März eröffnet wird.
Im Mai freuen wir uns auf das gemeinsame Konzert »Zwischen den Welten« der armenischen Pianistin Nare Karoyan und des israelischen Cellisten Ira Givol. Außerdem zeigen wir im Mai eine Kooperation mit dem »Theater im Aufbauhaus« am Moritzplatz: Das wundervollle Soloprogramm des Schauspielers Georg Stephan mit seinem Stück »Scholem Alejchem«.
Ein weiterer Höhepunkt ist ein Film und ein Zeitzeugengespräch mit dem  Schoaüberlebenden Fred Heyman alias Manfred Heymann, der die Nazizeit im Berliner Untergrund überlebte. Wir freuen uns besonders, dass Fred Heyman unserer Einladung gefolgt ist und Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen wird.
Im Juni unternehmen wir einen Stadtspaziergang mit dem Titel »Jüdisches Leben in der Kantstraße« mit der Historikerin Birgit Jochen, deren Buch über die Kantstraße im März erscheint.
Nach 1945 verließen 30 000 Juden Polen und kamen unter anderem auch nach Deutschland. Das Leben dieser Menschen stellen Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth im Juli in ihrem Buch »Als die Juden nach Deutschland flohen« vor.
Zu Ehren des jüdischen Sexualforschers Magnus Hirschfeld wird am 7. September der Grundstein für ein Denkmal im Tiergarten gelegt. Um die Leistungen dieses Pionieres der Sexualwissenschaft und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung zu würdigen, findet am selben Abend im Großen Saal der Oranienburger Straße ein prominent besetzter Vortrags- und Diskussionsabend statt, zu dem wir ebenfalls herzlich einladen.

Mit der Bitte, auch unser umfangreiches Kursprogramm zu beachten, hoffen wir, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Sie!


Ihre Sara Nachama                                                    Ihr Ilan Kiesling
Kulturdezernentin und stellvertretendes                       Leiter Kommunikation und kommissarischer Leiter
Mitglied des Vorstands der                                         der Jüdischen Volkshochschule Berlin
Jüdischen Gemeinde zu Berlin





 

 














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